13.09.2021 / Artikel / /

Braucht die Mitte noch eine Frauenpartei?

Gemäss «WEF Gender Gap Report 2021» wird es noch 135 Jahre dauern, bis Frauen gesellschaftlich, politisch und im Wirtschaftsleben den Männern gleichgestellt sind. Gleichberechtigung braucht Zeit. Das ist völlig normal. Es ist daher sinnvoll und nötig, dass wir uns weiterhin für die Sache der Frauen einsetzen.

Diese sogenannten Frauenanliegen sind nicht nur gewinnbringend für die Frauen, sondern für die ganze Gesellschaft. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf löst zum Beispiel den Fachkräftemangel im Arbeitsmarkt. Und wir können in der Mitte mit diesen Anliegen Wahlen gewinnen – gerade bei Frauen im zwischen 25 und 40 Jahren.

Nur wir in der Mitte können glaubwürdige Lösungen entwickeln, welche für Unternehmen und für die Gesellschaft gewinnbringend sind. Eine Frauenpolitik, die pragmatisch, lösungsorientiert und mehrheitsfähig ist.

Wir machen Mitte Politik für die Frauen unserer Zeit, welche

  • in der Wirtschaft genauso verankert sind wie in der Familie,
  • für realpolitische und nicht für utopische Gleichberechtigung der Frauen einstehen,
  • nicht bloss Ansprüche stellen, sondern Verantwortung übernehmen wollen – ja sogar wenn es um Wehrpflicht und Rentenalter geht

Ich will Brücken bauen
Im Oktober entscheiden die CVP-Frauen, ob ich ihre neue Präsidentin werden darf. Es wäre mir eine grosse Ehre, die Arbeit von so vielen Frauen vor mir mit ihnen weiter zu führen.

Mit meiner Mehrsprachigkeit schlage ich eine Brücke zwischen der Romandie und der Deutschschweiz sowie zwischen der urbanen und der ländlichen Bevölkerung. Ich bin auf dem Land in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen, lebe heute mit meinem Mann und unseren vier Kindern in der Stadt Lenzburg. Wir vereinbaren Beruf und Familie partnerschaftlich.

Als Geschäftsfrau und Betriebsökonomin kann ich anpacken, bin pragmatisch und weiss, dass sich auch die Frauenpolitik rechnen muss. Nicht einfach nur Subventionierung durch den Staat, sondern durchaus auch Eigenverantwortung – aber zu fairen Bedingungen!

Mit Herzblut und Freude
Die Arbeit als Präsidentin der CVP-Frauen ist ein Knochenjob. Es gibt viele Kantone, die keine CVP-Frauenpartei mehr führen. Wir brauchen Strukturen und wir müssen uns Gesicht und Profil geben. Ich bringe Energie, Kapazität und grosse Freude mit, dies anzupacken. Meine Wahl wäre ein grossartiges Zeichen, dass wir in der Mitte Frauen dazu befähigen, Familie, Beruf und Politik zu verbinden.

Liebe Argauerinnen
Die Wahl findet am 23. Oktober in Olten statt. Ich freue mich, wenn ihr mich auf diesem Weg unterstützt und am Wahltag dabei seid.

Christina Bachmann-Roth, Kandidatin Präsidium CVP Frauen Schweiz

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