13.08.2021 / Medienmitteilungen / Bau und Verkehr /

Mit dem Landerwerb Sisslerfeld Arbeitsplätze schaffen

Das Sisslerfeld im Fricktal ist mit 200 ha das grösste zusammenhängende und eingezonte Industriegebiet in der Nordwestschweiz. Davon sind 80 ha noch unbebaut. Damit dieses Potenzial weiterentwickelt werden kann, will der Kanton Aargau knapp 7 ha davon erwerben. Die Mitte Aargau begrüsst diesen strategischen Landerwerb durch den Kanton Aargau.

Das Sisslerfeld ist gemäss kantonalem Richtplan, ein Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung. Hier will der Regierungsrat durch strategischen Landerwerb die Entwicklung fördern, um möglichst rasch die Markt- und Baureife zu erreichen. Danach sollen die Parzellen wertschöpfungs- und gewinnstarken Unternehmen zur Ansiedlung angeboten werden. Als Grundeigentümer hat der Kanton die Möglichkeit, die Entwicklung verstärkt zu fördern und im Sinne der Ziele gemäss Richtplan aktiv zu gestalten.

Mit den Grundeigentümern wurde in den Vorverhandlungen ein Kaufpreis von durchschnittlich 317 Franken pro Quadratmeter festgelegt. Bei 67’500 Quadratmetern Kauffläche belaufen sich die Kosten auf 21,4 Millionen Franken. Hinzu kommen die Erschliessungskosten, die der Kanton auf bis zu 7 Millionen Franken beziffert. Die Mitte Aargau erachtet den vorliegenden Kaufpreise als «marktgerecht» und kann hinter den zu erwartenden Kosten stehen.

Die Steuerkraft der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der Firmen im Aargau ist im kantonalen Vergleich unterdurchschnittlich. Ein wichtiger Faktor zur Stärkung der Steuerkraft ist es, die Entwicklungsmöglichkeiten von ansässigen Unternehmen zu unterstützen oder neue Unternehmen anzusiedeln. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein von baureifem, marktfähigem Land. Die Mitte Aargau ist erfreut, dass der Regierungsrat mit diesem Vorhaben eine direkte Einflussnahme bei der Arealentwicklung im Sisslerfeld übernimmt und so eine Verbesserung des Ressourcenpotentials im Kanton Aargau bewirken kann.

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