30.04.2016 / Medienmitteilungen / Bildung /

Kompetenzzentren auch in den Regionen

Die CVP ist grösstenteils zufrieden mit der heute vom Regierungsrat präsentierten Botschaft zum Standort- und Raumkonzept auf der Sekundarstufe II. Die Forderungen der CVP aus der Anhörung wurden mehrheitlich berücksichtigt, im Speziellen die regionale Verteilung der Berufsfachschulen. Genauer angeschaut werden muss aber der Vorschlag der Tagesschulen, diese möchte die CVP zentral und auf den Hauptverkehrsachsen.

Für die CVP ist sind die Ziele in der Reihenfolge Kompetenzzentren bilden, regionale Verteilung der Standorte und Raumauslastung weiter zu verfolgen. Mit dem Entscheid aus der Anhörung keine Standorte der Berufsfachschulen zu schliessen, wir dem regionalen Aspekt Rechnung getragen. Dies ist sowohl für das Gewerbe, wie auch für die Bevölkerung von hoher Bedeutung.

Entflechtung der gemischten Berufsfachschulen
Es ist richtig für die Bildung von Kompetenzzentren die Berufsfachschulen in Bezug auf die Bereiche kaufmännische Schulen (KV) und gewerblich/ industrielle Schulen (GI) möglichst zu entflechten. Damit können die Standorte auch gestärkt werden und die Schulen professioneller geführt werden. Ebenfalls kann die Durchlässigkeit, v.a. im KV-Bereich verbessert werden und die Raumauslastung verbessert werden. Die CVP erachtet es als sinnvoll die Berufszuteilung mit den Beteiligten zusammen zu erarbeiten. Dazu sind neben den kantonalen Stellen, den Standortvertretern, den Berufsverbänden auch die Regionalplanungsverbände einzubeziehen. Für den Weg zu den Berufsfachschulstandorten ist ein grösserer Aufwand zumutbar, die regionalen Gewerbebereiche sollte aber berücksichtigt werden.

Standorte der Vollzeitschulen
Die CVP begrüsst den Vorschlag die WMS und IMS an den Mittelschulen zu belassen. Die Vollzeitschulen WMS und IMS profitieren vom breiten Bildungsangebot der Mittelschulen und bieten damit einen alternativen Weg zu den Teilzeitschulen an den kaufmännischen Schulen.

Der Besuch einer Vollzeitschule ist für die Schüler und deren Eltern mit erheblichem finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden. Vollzeitschulen sollen deshalb so gut erreichbar wie möglich angeboten werden, um die Schüler möglichst zu entlasten. Für Grossrat Martin Steinacher ist deshalb die Verschiebung der WMS und IMS von Aarau nach Baden und Zofingen noch nicht optimal gelöst. Zwar würde das Platzproblem in Aarau teilweise gelöst, es hätte aber viele Nachteile für die Schüler. Allenfalls wandern diese auch an andere Orte ab. Da gibt vermutlich noch bessere Lösungen.