26.11.2015 / Medienmitteilungen JCVP / /

Das Tanzverbot – ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen / Wir sagen JA zur Abschaffung der Heiratsstrafe, aber auch JA zur Öffnung der Ehe

An ihrer Mitgliederversammlung vom 24. November 2015 in Aarau haben die Jungen CVP Aargau die Parolen für die Abstimmungen vom 28. Februar 2016 gefasst. Einstimmig abgelehnt wurden die Spekulationsstopp-Initiative der JUSO Schweiz und die Durchsetzungsinitiative der SVP Schweiz. Einstimmig JA sagt die Junge CVP Aargau zur zweiten Gotthardröhre. Eine Mehrheit der Jungen CVP Aargau beschloss die JA Parole zur Heiratsstrafe. Jedoch unterstützen die Mitglieder einstimmig die komplette Öffnung der Ehe und werden aktiv dafür kämpfen. Zum grossen Bedauern des Vorstandes hat Stefanie Bächer, Wohlen ihren Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben.

An ihrer Mitgliederversammlung vom 24. November 2015 hat die Junge CVP Aargau die Nationalratswahlen analysiert. „Unser Ziel, dass jeder Kandidierende die 1000-Stimmen-Marke knackt, ist deutlich übertroffen“, so Michael Kaufmann, Präsident Junge CVP Aargau. „Julia Geissmann aus Brugg hat fast 1800 Stimmen erreicht, was für eine Kandidierende einer Jungpartei ein sehr gutes Resultat ist.“ Die Junge CVP Aargau ist mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden.

Parolen zu Abstimmungen vom 28. Februar 2016 gefasst
Nach einer kurzen Einführung in die Durchsetzungsinitiative fassten die Mitglieder einstimmig die Nein-Parole. Die Initiative ist völkerrechtlich höchst fragwürdig, da sie die EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) ausser Kraft setzten würde. Sie ist eine reine „Zwängeli-Initiative“ und von Seiten der SVP ein Missbrauch des Instrumentes Volksinitiative, da die SVP dem Parlament nicht die nötige Zeit lassen will, die Ausschaffungsinitiative mit allen ihren Finessen ausarbeiten zu können.

Einstimmig abgelehnt wurde auch die Spekulationsstopp-Initiative der JUSO Schweiz, die den Nahrungsmittel- und Agrarrohstoffhandel in der Schweiz verbieten will. Die Spekulationen haben nur einen geringen Einfluss auf den Preis und die Volatilität.Die Initiative ist teilweise sogar kontraproduktiv, da gerade Grundnahrungsmittel wie Weizen und Mais von der Spekulation profitieren. Preisausschläge werden dadurch gedämpft und der Preis wird stabilisiert.

Die Junge CVP Aargau unterstützt einstimmig den Bau einer zweiten Gotthardröhre, denn durch den Bau einer zweiten Röhre wird verhindert, dass im Gotthardtunnel weiterhin Gegenverkehr herrscht. Durch die Erweiterung ist es möglich in jeder Röhre einen Pannenstreifen für Notfalle zu Nutzen. Diese Massnahmen führen zu einer massiven Verbesserung der Sicherheit.

Eine Mehrheit der Mitglieder sprach sich für die Abschaffung der Heiratsstrafe aus. Verheiratete oder Personen in einer eingetragenen Partnerschaft sollen nicht allein deshalb mehr Steuern bezahlen müssen, beziehungsweise weniger Rente erhalten, weil sie verheiratet sind. Diese Diskriminierung muss endlich enden und zwar ohne Schaffung eines Bürokratiemonsters à la Individualbesteuerung. Jedoch sehen die Mitglieder der Jungen CVP Aargau die Ehedefinition als kritisch an und unterstützten einstimmig die komplette Öffnung der Ehe.

Einstimmig wurde die JA-Parole zur kantonalen Volksinitiative „zur Abschaffung des Tanzverbotes“ gefasst. Das Tanzverbot vor Feiertagen ist ein alter „Zopf“ und nicht mehr zeitgemäss. Mit der Abschaffung dieses Überbleibsel aus vergangen Tagen bringen wir den Kanton Aargau ins 21. Jahrhundert und sorgen dafür, dass Personen die auch vor Feiertagen gerne das Tanzbein schwingen würden, nicht nach Zürich gehen müssen sondern im Aargau feiern können.

Stefanie Bächer, Wohlen tritt aus Vorstand zurück
Stefanie Bächer hat aus zeitlichen Gründen ihren Rücktritt aus dem Vorstand der Jungen CVP Aargau bekanntgegeben. Wir danken Stefanie für ihre tolle Arbeit, die sie für die Junge CVP oder in Vertretung der Jungen CVP getan hat und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.