25.08.2015 / Medienmitteilungen / /

Familienergänzende Kinderbetreuung: CVP hat den letzten Pfeil im Köcher

Der Grosse Rat hat heute einstimmig die aargauische Volksinitiative „Kinder und Eltern“ für gültig erklärt und mit einem klaren Mehr zur Ablehnung empfohlen. Der Gegenvorschlag der Regierung wurde der Volksinitiative gegenübergestellt. Nun folgt die 2. Lesung im Herbst. Die CVP Aargau hat mit der kantonalen Volksinitiative für Vereinbarkeit von Beruf und Familie nun den letzten Pfeil im Köcher. Wir sammeln weiter intensiv Unterschriften.

Nach der heutigen Debatte im Grossen Rat ist klar, das Thema familienergänzende Kinderbetreuung ist noch nicht vom Tisch. Die Volksinitiative des ALV wurde für gültig erklärt und zur Ablehnung empfohlen. Der Gegenvorschlag wurde ebenfalls überwiesen und dies mit einer vorläufigen Unterstützung der SP. Der Gegenvorschlag sieht vor, dass jedes Kind Zugang zu bedarfsgerechter Betreuung ausserhalb der Schulzeiten hat, damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle möglich wird. Die Kosten dafür sollen von den Erziehungsberechtigten getragen werden.

Wir bleiben dran und sammeln weiter Unterschriften
Es wird sich weisen, wie in der 2. Lesung der Gegenvorschlag behandelt wird. Die CVP Aargau setzt sich entschieden für den Gegenvorschlag der Regierung ein. Sollte dieser in der 2. Lesung abgelehnt werden, bleibt der CVP Aargau, der letzte Pfeil im Köcher mit der eigenen kantonalen Volksinitiative, die im März 2015 lanciert wurde. Sie entspricht genau dem Gegenvorschlag der Regierung.

Die Unterschriftensammlung läuft auf Hochtouren. „Und wir werden alles daran setzen dem Volk eine gute Vorlage zu präsentieren, die den Bedürfnissen unserer Familien entspricht und deren Angebot jede Familie je nach Bedarf selber nützen kann“, so Andre Rotzer, Initiant der kantonalen Volksinitiative „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ und Grossrat.