12.06.2020 / Medienmitteilungen / Bau und Verkehr /

CVP Aargau sagt ja zur Verkehrsgesamtplanung VERAS im Raum Suhr

Die CVP Aargau unterstützt die Anhörungsvorlage der Richtplananpassung Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (VERAS). Die aktuelle Situation, mit langen Stauzeiten, ist für die Wohnbevölkerung und die ansässigen Firmen eine unhaltbare Situation. Verursacht wird der Stau zum einen durch die hohe Verkehrsbelastung von über 20‘000 Fahrzeigen pro Tag alleine auf der Ost-West Verbindung in Suhr, zum anderen aber auch durch verschiedene Bahnübergänge mit Barrieren, welche den Verkehrsfluss stark beeinträch-tigen. Der Handlungsbedarf ist daher unbestritten.

Die Entlastung von Suhr und die verbesserte Anbindung des Wynentals an das übergeordnete Strassennetz ist schon jahrelang ein Thema. Suhr als Knoten der Verkehrsverbindungen Nord-Süd und Ost-West muss dringend entlastet werden. Zu allen früheren Vorschlägen und Ideen hat das aktuelle Projekt den Vorteil, dass eine Gesamtsicht aller Verkehrsträger vorgenommen wird.

Die CVP unterstützt die vorgeschlagene Variante mit einem rund 800 m langen Tunnel südlich von Suhr und dem verbesserten Anschluss des Wynentals an das übergeordnete Strassennetz. Die Erreichbarkeit der Arbeits- und Siedlungsgebiete wird dadurch massiv verbessert.

Dass der A1-Anschluss Wynental (Halbanschluss Richtung Zürich) nicht weiterverfolgt wird, ist nachvollziehbar. Der Anschluss würde zu einer hohen Verkehrsbelastung auf der Achse Richtung Aarau führen. Zudem würde er die Umfahrungsstrasse von Suhr nicht ersetzen. Ein weiterer Negativpunkt wäre der noch grössere Verluste von Fruchtfolgeflächen. Der Autobahnanschluss T5 an die A1 (Anschluss Aarau Ost) muss jedoch dringend verbessert werden. Die Federführung dafür liegt beim ASTRA. Der Regierungsrat wird aufgefordert, den Druck beim ASTRA für einen verbesserten Anschluss aufrecht zu erhalten.

Die CVP ist der Meinung, dass gute, sichere und grossräumige Veloverbindungen für den Alltags- und Pendlerverkehr in das Projekt einfliessen müssen. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs muss ebenfalls zwingend in die Verkehrsplanung aufgenommen werden. Zudem sind die vorgesehenen flankierenden Massnahmen ein wichtiges Element. Diese sollen den Eingriffe in die Landschaft und die Umwelt kompensieren. Aktuell geht man in der Planung von einem Verlust von knapp 3 ha Fruchtfolgeflächen aus. Es soll in der weiteren Planung alles darangesetzt werden, dass diese Grenze, inklusive der ökologischen Ausgleichsmassnahmen, nicht überschritten wird.

Vernehmlassungsantwort

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