16.04.2020 / Medienmitteilungen / /

KMU und Kultur sofort und unbürokratisch unterstützen

Die CVP Aargau unterstützt das Massnahmenpaket Wirtschaft und Kultur, das der Regierungsrat am 15. April verabschiedet hat. Die Massnahmen des Bundes werden kaum reichen, um die für den Aargau enorm wichtigen KMU-Betriebe durch die Krise zu führen. Kantonale Ergänzungsmassnahmen sind deshalb dringend nötig.

„Dies zeigt auch eine Umfrage bei rund 50 Gewerbebetrieben, welche ich persönlich durchgeführt habe“, so CVP-Fraktionschef Alfons Paul Kaufmann. „Die Unsicherheiten sind gross und es braucht ein deutliches und schnelles Zeichen, damit sich die Unternehmungen nicht im Stich gelassen fühlen. Dazu gehören gerade für kleine Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden Direktzahlungen, die nicht wieder zurückbezahlt werden müssen.“

Leistungen für Härtefälle sind enorm wichtig
Dass diese Direktzahlungen an Teilnahmebedingungen geknüpft sind und nicht einfach mit der Giesskanne ausgeschüttet werden, erachtet die CVP als richtig. Die Kreditausfallgarantie für grössere Betriebe bis 250 Mitarbeitende, die ergänzend zum Bundeskredit wirken sollen, werden ebenfalls unterstützt, um die Liquidität zu sichern. Ganz wichtig erscheint der CVP Aargau die Leistungen für Härtefälle mit Direktzahlungen und Krediten. Die KMU-Landschaft ist vielfältig und vielfältig sind deshalb auch die aktuellen Herausforderungen. Diesen kann man nicht einfach pauschal begegnen, sondern muss die Betriebe gezielt unterstützen. Im weiteren unterstützt die CVP auch das Massnahmenpaket zur Unterstützung der Kulturbetriebe, die ebenfalls stark unter den Einschränkungen leiden.

Die CVP begrüsst, dass von kantonaler Seite Gelder eingesetzt und damit die bundesrätlichen Massnahmen ergänzt und verstärkt werden. Die 300 Mio. Franken, die vorerst als Verpflichtungskredit vorgesehen sind, werden aber nicht alle Probleme lösen können. Die CVP weiss denn auch, dass die Unternehmen selber alle sehr kreativ bleiben müssen, um die Krise zu überstehen und ruft die Bevölkerung jetzt schon auf, bei der schrittweisen Öffnung der aktuell geschlossenen Betriebe, die KMU-Betriebe in der Region zu bevorzugen. Das kommt schlussendlich uns allen zu Gute.

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