03.09.2018 / Artikel / Landwirtschaft /

Rückschritt zu Gotthelfs Zeiten

Leserbrief von Grossrat Herbert Strebel, Muri

Die beiden AGRAR-Initiativen sollten abgelehnt werden. Die Annahmen würden ein Rückschritt in längst vergangene und nicht mehr zeitgemässe Zeit bedeuten. In den Initiativtexten wird von neuen Einfuhrzöllen, von noch mehr Subventionen an die Landwirtschaft und von Angebotseinschränkungen gesprochen. Der freie unternehmerische Handlungsspielraum der Landwirtschaft würde erheblich eingeschränkt. Die Regulierung bedingt eine erhebliche Zunahme von neuen Vorschriften. Im Initiativtext wird ausgeführt, dass eine höhere Anzahl Menschen in der Landwirtschaft tätig sein würden. Welche Menschen? Etwa Schweizer?

Die beste und umweltschonendste Produktion von Nahrungsmitteln können wir Konsumenten mit unserem Verhalten steuern. Es macht keinen Sinn, an Weihnachten Spargeln oder Erdbeeren zu kaufen. Verzichten Sie darauf und das Angebot reguliert sich automatisch. Kaufen Sie direkt beim Landwirt, auch wenn es etwas teurer ist, aber Sie wissen was Sie bekommen.

Darum am 23. September 2018 zu den AGRAR-Initiativen 2 mal NEIN.

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