20.04.2017 / Medienmitteilungen JCVP / /

Unsere Zukunft ist die Energiestrategie 2050

Die JCVP Aargau hat an der Generalversammlung einstimmig die JA-Parole zum Energiegesetz (EnG) gefasst. Die kantonale Initiative „Bezahlbare Krankenkassenprämien für alle“ lehnt die JCVP Aargau ab. Zudem fanden Neuwahlen des Vorstandes statt.

An der Generalversammlung der JCVP Aargau wurde der Vorstand neu gewählt. Der aktuelle Präsident der JCVP Aargau, Michael Kaufmann, Buchs wurde einstimmig wiedergewählt. Unser Vizepräsident Nicola Ringele hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. In seine Fussstapfen tritt Franziska Götz, Aarau. Des Weiteren tritt das langjährige Vorstandsmitglied Stéphanie Hagmann zurück. Im Vorstand bestätigt wurden Raphael Zimmerli und Barbara Geissmann. Valentin Roniger, Zeihen wurde neu in den Vorstand gewählt. Unsere neue Revisorin heisst Sara Schibli, Aarau.

Energiestrategie 2050 – der richtige Kompromiss
Die Junge CVP Aargau unterstützt die Energiestrategie 2050 (EnG) einstimmig. Die Mitglieder sind sich darin einig, dass eine langfristige Energieplanung ohne Atomkraftwerke auskommen muss. Weiter fällt positiv ins Gewicht, dass energetische Gebäudesanierungen künftig finanziell belohnt werden. Der Ausbau der kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist ein längst überfälliger Schritt. Entgegen den falschen Behauptungen der Gegner, betragen die Mehrkosten lediglich 40 Franken pro Jahr für einen Haushalt. Die JCVP Aargau hält diese Kosten für vollkommen verkraftbar. Der Klimawandel ist ein akutes Problem, das angegangen werden muss und die Energiestrategie 2050 ist der richtige Kompromiss.

Aktuelle Gesetzgebung für Prämienverbilligung ausreichend
Auf kantonaler Ebene stimmen wir über die Initiative “bezahlbare Krankenkassenprämien für alle“ ab. Die Hauptforderung der Initiative ist, dass der Kanton mindestens 80% der Beiträge des Bundes zu den Prämienverbilligungen beisteuert. Das würden laut einer Schätzung der AZ im Jahr 2018 für den Kanton rund 68 Millionen Mehrkosten bedeuten. Dies entspricht aktuell ungefähr 4 Steuerprozenten. Die Junge CVP Aargau ist der Meinung, dass dies in der angespannten finanziellen Lage des Kantons eine unhaltbare Forderung ist. Zudem sind die Mitglieder der Ansicht, dass mit der Änderung des KVGG der Zugang zu den Prämienverbilligungen erleichtert wurde und somit bereits einen Teil der Forderungen der SP-Initiative umgesetzt werden. Das Ziel der Prämienverbilligungspolitik im Kanton Aargau ist die bedarfsgerechte und zielgerichtete Unterstützung von Familien und Einzelpersonen mit bescheidenen wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die Junge CVP Aargau ist der Auffassung, dass die aktuellen gesetzlichen Grundlagen dies ausreichend ermöglichen und lehnt daher die SP Initiative einstimmig ab.